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Sonntag, 26. Juni 2022, 12:00 - 13:00 Uhr

Mit einem Blick machen die zwischen 2008 und 2011 entstandenen Fotografien von Monika und Ľubo Stacho die Diskrepanz zwischen der Möglichkeit aktiv gelebten Glaubens und ihrer Zerstörung deutlich. Die Form des Diptychons lässt die Motive unmittelbar miteinander ins Gespräch treten. Sie repräsentieren zwei Seiten eines Glaubens an einen gemeinsamen Gott: Auf der einen Seite die christliche, die ihren Gläubigen meist ungebrochen ein repräsentatives Haus bieten durfte. Auf der anderen Seite die jüdische, gebrochen, vernichtet, untergegangen, die Gotteshäuser zweckentfremdet und auch missbraucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfielen die Synagogen oder wurden in Lagerräume, Kaufläden, Restaurants, Fitness-Center oder auch in christliche Kirchen umgewandelt. Inzwischen konnten viele Häuser des jüdischen Glaubens in der Slowakei saniert und der Öffentlichkeit als Kulturstätten zugänglich gemacht werden, was unter anderem auch dieser Ausstellung zu verdanken ist.

Kurator war Dr. Peter Salner, Ethnologe an der Slowakischen Akademie der Wissenschaften. 

> Hier der ganze Flyer <

Letzte Möglichkeit für Ausstellungsbesuch &quot;Zwei Häuser eines Herrn&quot;
Ort Himmelfahrtkirche, Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin