Veröffentlicht am Di., 6. Dez. 2022 21:49 Uhr

Als sich im Spätsommer abzeichnete, dass angesichts der explodierenden Energiekosten ein Gottesdienst in der Himmelfahrtkirche im Winter u. U. ca. 150,- € pro Gottesdienst an Heizkosten verschlingen könnte, war eigentlich klar, dass es unverantwortlich sein würde, jeden Sonntagvormittag solche Summen für zwei oder gar drei Gottesdienste in der Region auszugeben.

Zu unseren Überlegungen dazu hatten wir ja bereits in der letzten Ausgabe berichtet:

Wir wollen sonntags einen zentralen Gottesdienst in der Region feiern – in einer geheizten Kirche. Die fehlende Heizung in Verbindung mit „Corona“ hat in den Wintern 2021 und 2022 bereits dazu geführt, dass die Gemeinden Humboldthain und Versöhnung im ersten Quartal des jeweiligen Jahres sonntags gemeinsam Gottesdienst in der Himmelfahrtkirche gefeiert haben. Und siehe da, die Geschwister aus der Versöhnungsgemeinde haben ohne weiteres den Weg zum Humboldthain gefunden (mit oder ggf. trotz der BVG); so war es voller in der Himmelfahrtkirche als sonst zu jener Jahreszeit.

Vor allem brachten diese gemeinsamen Wochen die Teilnehmenden aus den beiden Gemeinden näher zusammen, so dass in der Karwoche – bei aller Freude auf die Kapelle und den Garten NiemandsLand - auch ein Bedauern mitschwang, dass damit eine gemeinsame Zeit zu Ende ging. Gerade diese Erfahrungen haben uns für unser Vorhaben „Mach mal Sonntag“ in den kommenden Monaten ermutigt.

Im Anschluss an jeden Gottesdienst wird ein Kirchenkaffee/-tee angeboten (ca. 11.30–13.00 Uhr), manchmal vielleicht mit Kuchen.

Vor allem soll damit Gelegenheit sein für eine „Offene Kirche“ mit Raum und Zeit für Begegnungen und Gespräche – woraus sich sicher noch die eine oder andere Möglichkeit entwickeln wird.

Voraussichtlich ab Februar soll an einzelnen Sonntagen die geheizte Kirche genutzt werden für ein anschließendes Angebot – sei es ein kleines (kirchen-) musikalisches Event oder ein weiterer „etwas anderer“ Gottesdienst. Dies ist im Moment noch mehr Idee als tatsächliche Planung – aber lassen Sie sich überraschen.

Pfr. Günter Krause

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